Duisburg: Generalstaatsanwaltschaft prüft Beschwerde nach Schiffsexplosion

Duisburg: Generalstaatsanwaltschaft prüft Beschwerde nach Schiffsexplosion

Im Fall der tödlichen Tankschiff-Explosion im Duisburger Hafen prüft die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf nun eine Beschwerde von Hinterbliebenen. Sie wollen Klarheit.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hatte die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen im Winter 2017 eingestellt. Den drei Beschuldigten - zwei Mitarbeitern der Werft und einem Mitarbeiter der Reederei - habe sich der Verdacht der fahrlässigen Tötung nicht nachweisen lassen, heißt es bei der Staatsanwaltschaft.

Die "Julius Rütgers" war im März 2016 bei Schweißarbeiten im Innenraum explodiert. Drei Menschen starben. Einer von ihnen wurde durch die Wucht der Explosion mehrere hundert Meter durch die Luft geschleudert.

Stand: 13.09.2018, 14:37

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