"Blaulichtgespräch" mit Reul in Duisburg-Marxloh

"Blaulichtgespräch" mit Reul in Duisburg-Marxloh 01:35 Min. Verfügbar bis 08.05.2020

"Blaulichtgespräch" mit Reul in Duisburg-Marxloh

  • Innenminister besucht "Brennpunkt" Marxloh
  • Zentrales Thema: Sicherheit
  • Wenige Bürger unter den Gästen

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat am Mittwoch (08.05.2019) Duisburg-Marxloh besucht. Er wollte sich mit den Menschen dort austauschen, um zu erfahren, was sie bewegt.

Bürger aus dem Stadtteil sind allerdings kaum gekommen – stattdessen waren unter den Teilnehmern des sogenannten Blaulichtgesprächs viele Mitglieder der Duisburger CDU, die zu dem Treffen eingeladen hatte.

Reuls Botschaft: Auf den Rechtsstaat ist Verlass

"Es ist immer ein Problem, dass zu Veranstaltungen, die die eigene Partei macht, immer die eigenen Leute kommen. Aber ich bin eben von ein paar angesprochen worden, die gesagt haben, ich bin ein normaler Bürger. Ich wohne hier. Und das fand ich schon toll. Wenn man einige wenige Bürger erreicht, die dazu kommen", sagte Reul. Dennoch wollte er eine Botschaft hinterlassen: Auf den Rechtsstaat sei Verlass, auch in den Brennpunkten.

Kernthema des Nachmittags: Sicherheit. Unter anderem ging es um die Wirksamkeit der Kameraüberwachung am sogenannten Pollmann-Eck – einer Kreuzung, an der es in der Vergangenheit häufig zu Vorfällen gekommen war.

Beim Thema Clankriminalität halte er Aussteigerprogramme wie bei Islamisten für sinnvoll, sagte Reul dem WDR. Außerdem sei eine enge Zusammenarbeit der Behörden wichtig.

Seit Ende April 2019 besucht der Innenminister Brennpunkte im Ruhrgebiet. Bisher war er schon in Dortmund und Gelsenkirchen.

Stand: 08.05.2019, 21:02

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