Hund stirbt in überhitztem Auto

Ein Hund steckt seine Nase aus einem Autofenster, das einen Spalt weit geöffnet ist (Symbolbild)

Hund stirbt in überhitztem Auto

Von Dirk Groß-Langenhoff

  • Feuerwehr schlägt Scheibe des Autos ein
  • Hund ist allerdings schon tot
  • Halter ist sich keiner Schuld bewusst

Ein 52-jähriger Mann aus Hattingen hatte seinen Hund bei 25 Grad über Stunden in seinem Auto in Jülich eingesperrt. Als die Feuerwehr am Mittwoch (24.04.2019) von einem Passanten darauf aufmerksam gemacht wurde, schlugen die Einsatzkräfte eine Seitenscheibe ein.

Rettung kommt zu spät

Für den Hund kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb qualvoll im überhitzten Auto. Als der Halter während des Einsatzes dazu kam, wies er jede Schuld von sich. Er habe noch zwei Stunden zuvor dem Hund Wasser gebracht, sagte er der Polizei. Die Beamten zweifeln an dieser Aussage.

Halter offenbar Wiederholungstäter

Der Halter hatte laut Polizei ein Schild im Auto: "An alle Neugierigen! Es sitzt ein Hund im Auto, ich weiß das und es geht ihm gut! Jetzt kümmern Sie sich um ihre Sachen und mischen Sie sich nicht in Dinge, die Sie nichts angehen!"

Ein Zettel, den der Hundehalter in sein Auto gelegt hatte.

Diesen Zettel hatte der Halter in sein Auto gelegt.

Daher gehen die Beamten davon aus, dass er das Tier nicht zum ersten Mal im Auto eingesperrt hat. Der 52-jährige Hattinger muss sich jetzt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

Stand: 25.04.2019, 14:49