Hund in die Ruhr geworfen - Polizei sucht Zeugen

Hund in die Ruhr geworfen - Polizei sucht Zeugen

  • Unbekannter wirft Hund von Mülheimer Brücke
  • Hund leblos geborgen
  • Polizei sucht Zeugen und den Hundebesitzer

Nach der Veröffentlichung von Fotos einer Hündin, die in Mülheim von einer Brücke in die Ruhr geworfen und später tot geborgen wurde, hat die Polizei nach eigenen Angaben erste Hinweise erhalten. Der Halter des Hundes oder der Täter seien noch nicht ermittelt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag (06.01.2019) in Essen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Weitere Zeugen gesucht

Toter Hund

Polizeifoto des toten Hundes

Die Polizei sucht einen Mann, der den Hund am Samstagabend (29.12.2018) von der Schlossbrücke geworfen hatte. Zeugen beschrieben, wie der Mann zunächst über die Brücke gegangen sei, den Hund dann plötzlich genommen und über das Geländer geworfen habe.

Die alarmierte Feuerwehr konnte den Hund etwa 100 Meter von der Brücke entfernt nur noch leblos aus dem Wasser holen. Die Ermittler hoffen, dass Menschen das mindestens zehn Jahre alte Tier auf den Fotos wiedererkennen.

Der unbekannte Mann war circa 40 Jahre alt, 1,85 Meter groß und schlank. Er trug eine rote Jacke und hatte eine orangefarbene Leine und ein Hundehalsband dabei.

Der Hund könnte nach ersten Untersuchungen eine Nackthündin sein. Weil das Tier möglicherweise auch Fellkrankheiten hatte, könne es sich aber auch um eine andere Rasse oder eine Mischlingshündin handeln, so die Polizei. Allerdings habe der Hund wenig Auslauf gehabt, darauf wiesen die langen Krallen hin, sagte der Polizeisprecher.

Stand: 06.01.2019, 14:35

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