Mann ersticht Hund auf Hundewiese in Witten

Die Nase eines Deutschen Schäferhundes

Mann ersticht Hund auf Hundewiese in Witten

In Witten ist ein Hund von dem Besitzer eines anderen Hundes erstochen worden. Die beiden Tiere waren nach Angaben der Polizei vorher auf einer Hundewiese aneinander geraten.

Der getötete Boxer-Bulldoggen-Mischling einer Frau aus Witten und der kleinere Zwergspitz eines Bochumers sollen gekämpft haben. Beide Halter versuchten laut Polizei erfolglos, die Tiere zu trennen. Der Mann aus Bochum erlitt dabei demnach Bissverletzungen an den Händen.

Hund stirbt nach Messerstichen

Schließlich zog er ein Messer und stach nach Zeugenaussagne dreimal auf die Boxerhündin ein. Das Tier starb später trotz Not-OP in einer Tierarztpraxis. Diesen Ablauf bestätigte ein Sprecher der Polizei in Witten am Vormittag.

Polizei erstattet Anzeige

Das Messer hat die Polizei beschlagnahmt und eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. Die Polizei untersucht auch, ob der getötete Hund möglicherweise einen Maulkorb hätte tragen müssen.

Hundefreunde in Witten sind schockiert über den Vorfall. Soetwas sei hier noch nie vorgefallen, erklärte eine Hundebesitzerin. Und ein andere erklärt, sie fände es jetzt nicht gut, wenn dieser Ort nun als "Schreckenswiese" gelten würde.

Stand: 14.08.2020, 13:34

Weitere Themen