Probleme bei Einschulungsuntersuchungen in Hagen

Erstklässler sitzen im Unterricht

Probleme bei Einschulungsuntersuchungen in Hagen

Von Peter Fischer

  • Probleme bei Voruntersuchungen von Erstklässlern
  • Hunderte Schulanfänger noch nicht untersucht
  • Stadt fehlt medizinisches Personal

In Hagen gibt es Probleme bei den Schuleingangsuntersuchungen der Erstklässler. Insgesamt sind bisher 1250 Lernanfänger termingerecht für die Einschulung untersucht worden. Es gibt aber 1700 I-Dötzchen in Hagen. Der Stadt mangelt es an medizinischem Personal. Aber es gibt noch andere Gründe.

Zahl der Schulanfänger falsch berechnet

Die Stadt hat sich bei der Zahl von Lernanfängern verkalkuliert. Sie hatte mit 1500 Kindern des Geburtsjahrgangs 2013 gerechnet. Dabei handelte es sich jedoch um eine statistische Zahl, die auf Schätzungen basierte.

Durch Zuwanderung - vor allem aus Ost-Europa - gibt es in diesem Jahr jedoch deutlich mehr Kinder, die in Hagen erstmals die Schulbank drücken werden. Von den 1700 I-Dötzchen, die eingeschult werden sollen, sind dreihundert Mädchen und Jungen gar nicht erst zur Untersuchung erschienen - trotz amtlicher Einladung. Trotzdem werden alle zunächst mal eingeschult.

Untersuchung auch nach Einschulung möglich

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres sollen die Lehrer alle I-Dötzchen besonders aufmerksam beobachten. Stellen sie körperlich oder geistig auffällige Kinder fest, darf die Hagener Schulbehörde eine ärztliche Untersuchung auch nachträglich noch anordnen.

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WDR 2 12.02.2019 03:06 Min. Verfügbar bis 12.02.2020 WDR 2

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Stand: 20.08.2019, 08:03