Projekt RadWelle in Oberhausen gestartet

Eine Ampel für Fahrradfahrer leuchtet in Köln

Projekt RadWelle in Oberhausen gestartet

  • Grüne Welle verkürzt Wartezeiten für Radfahrer
  • An 30 Ampeln gibt es eine automatische Erkennung
  • Erstmalig in NRW

In Oberhausen startet heute (06.06.2018) ein neues Projekt für Radfahrer. An 30 Ampeln der Stadt gibt es jetzt eine automatische Anfahrererkennung und damit die grüne Welle für Fahrradfahrer. In NRW ist dieses Projekt das erste seiner Art.

Die RadWelle soll Wartezeiten für Radfahrer an Kreuzungen mit Ampeln verringern. Nähert sich ein Radfahrer der Kreuzung, erhält die Ampel ein Signal und schaltet für die Fahrtrichtung des Radfahrers von Rot auf Grün.

20 Ampeln in Oberhausen wurden mit einer Induktionsschleife zur Erkennung der Radfahrer ausgestattet, an zehn Stellen werden die Fahrradfahrer von einer Wärmebildkamera erkannt.

Bürger sollen zum Radfahren motiviert werden

Für die Oberhausener Verkehrsdezernentin ist das eine bewusste und gewollte Bevorzugung der Radfahrer. Nur so ließen sich mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto aufs Rad umzusteigen.

Nach Angaben der Stadt Oberhausen liegen die Kosten für die neu-installierte Technik bei 175.000 Euro. 90 Prozent davon stammen aus einem Förderprogramm des Bundes.

Stand: 06.06.2018, 09:56