Essener Grüne gegen Steingärten

Steingarten

Essener Grüne gegen Steingärten

  • Zahl der Steingärten nimmt rasant zu
  • Essener Grüne wollen Trend stoppen
  • Sie fordern klare Vorgaben zur Begrünung von Vorgärten

Die Grünen in Essen wollen den Trend zu Steingärten stoppen. Dazu haben sie einen Antrag für die Stadtratssitzung am Mittwoch (27.02.2019) vorbereitet. Sie wollen die Verwaltung prüfen lassen, wie man eine weitere Versiegelung der Gärten verhindern kann. Sie setzen sich für eine naturnahe Gestaltung ein.

Pflanzen statt Kies, Stein und Schotter - so sollten Vorgärten nach Vorstellung der Grünen aussehen. Laut Aussage der Grünen gebe die Landesbauordnung zwar jetzt schon vor, dass Vorgärten begrünt und wasseraufnahmefähig sein müssen. Das sei aber nicht präzise genug und die Zahl der Schottergärten nehme rasant zu.

Grüne fordern klare Vorgaben zur Begrünung

Deshalb fordern sie, künftig in neuen Bebauungsplänen die Begrünung von Vorgärten klar formuliert festzulegen. "Wir müssen das noch präzisieren in Form einer städtischen Satzung, dann hat die Stadt auch die Handhabe, ganz konkret zu sagen: So hat es auszusehen und so nicht", sagt Christoph Kerscht von den Essener Grünen.

Nach Einschätzung der Grünen heizen Steingärten das Stadtklima auf und schränken den Lebensraum für Pflanzen und Tiere ein.

Rede mit Ede: höllische Steinvorgärten Lokalzeit Bergisches Land 17.01.2019 03:35 Min. Verfügbar bis 17.01.2020 WDR Von Ekkehard Wolff

Stand: 27.02.2019, 08:34

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