Experten untersuchen Bombenattrappe von Dortmunder Grundschule

Experten untersuchen Bombenattrappe von Dortmunder Grundschule

  • Polizei sucht nach Bauer der Bombenattrappe
  • Es gibt keine Droh- oder Bekennerschreiben
  • Schule und Kindergarten evakuiert

An einer Grundschule im Dortmunder Stadtteil Kirchderne lief am Dienstag (19.06.2018) ein Großeinsatz der Polizei. An einem Container auf dem Schulhof hing ein verdächtiger Gegenstand. Es war stundenlang unklar, ob es sich dabei um eine Bombe oder um eine Attrappe handelt.

Experten vom Landeskriminalamt hatten den Gegenstand mit Hilfe eines ferngesteuerten Roboters geröntgt. Offenbar konnten zwei zündfähige Kabel und eine Batterie identifiziert werden. Die Drähte wurden dann mit einer kleinen Sprengung gekappt. Das Ergebnis: Es ist eine gut gemachte Attrappe.

Suche nach Urheber

Die Polizei ist jetzt auf der Suche nach dem Täter. Dafür untersuchen Kriminaltechniker die bei der kontrollierten Sprengung zerlegte Bombenattrappe. So seien vielleicht Hinweise auf den Konstrukteur zu gewinnen.

Bislang sind die Hintergründe noch völlig unklar. Es gibt weder Droh- noch Bekennerschreiben oder Anrufe. Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung und verdächtige Beobachtungen auf dem Schulgelände.

Die Schüler haben das Gebäude verlassen

Nachdem die Attrappe gefunden wurde, wurden alle 200 Schüler morgens nach Hause geschickt und ein benachbarter Kindergarten wurde evakuiert. Das Schulgelände wurde weiträumig abgesperrt. Auch Anwohner mussten ihre Häuser verlassen.

Die Polizei war am Dienstagmorgen (19.06.2018) kurz vor zehn Uhr informiert worden, dass Schüler in der großen Pause an einem Container auf dem Schulgelände den verdächtigen Gegenstand gefunden hätten.

Stand: 20.06.2018, 13:29