Großbrand in Gelsenkirchen-Buer: Brandursache geklärt

Feuerwehrmänner, Feuerwehrauto und Schläuche blockieren die Straße. Überall ist Löschschaum auf der Straße verteilt.

Großbrand in Gelsenkirchen-Buer: Brandursache geklärt

Nach einem Großbrand in Gelsenkirchen-Buer hat die Polizei jetzt die Brandursache ermittelt. Die betroffenen Gebäude sind momentan nicht mehr bewohnbar.

Am Montag hat die Polizei Gelsenkirchen mitgeteilt, dass der fahrlässige Umgang mit einer offenen Flamme zu dem Großbrand am Donnerstag geführt hat. Ein Brandsachverständiger hatte die Ermittler der Polizei bei der Untersuchung des Brandortes unterstützt.

Statik des Gebäudes hält stand

Seit Mittwoch ist aber klar, dass die Statik des Gebäudes standhält und alle Mieter, die wollen, nach den Wiederaufbauarbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren könnten.

Großbrand über Nacht

In Gelsenkirchen-Buer war in der Nacht zu Donnerstag ein Gebäudekomplex in Brand geraten. Weil der Komplex so riesig ist, hatten die Einsatzkräfte massive Probleme, das Feuer unter Kontrolle zu bekommen.

Die Feuerwehr musste auch in der Nacht zu Freitag noch alle zwei Stunden kontrollieren, ob sich Glutnester in den Trümmern bilden und doch noch einmal etwas aufflammt. Der Verdacht hat sich nicht bestätigt. Die Einsatzstelle konnte Freitagmittag zur Brandursachenermittlung an die Polizei übergeben werden.

Gebäude unbewohnbar

Das Feuer hat das komplette Dachgeschoss zerstört. Dank der Löscharbeiten konnte aber eine weitere Ausbreitung auf andere Geschosse verhindert werden. Dennoch sind die Gebäude bis auf Weiteres nicht bewohnbar.

Brand zerstört gesamtes Dachgeschoss des Gebäudekomplexes

Das Feuer hat das Dachgeschoss zerstört.

Verletzte gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Die Bewohner konnten sich alle selbstständig aus ihren Wohnungen retten.

Insgesamt sind es laut Eigentümer 32 Bewohner. Der Großteil der Menschen konnte bei Verwandten unterkommen. Laut Stadt können zehn Bewohner nicht bei Verwandten wohnen. Sie würden so lange wie nötig im Hotel bleiben. Die Bewohner sollen zudem bei der Wohnungssuche unterstützt werden.

Die Polizei schätzt, dass der entstandene Sachschaden im sechsstelligen Bereich liegt.

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Stand: 30.09.2020, 15:48