Gesamtschule Gartenstadt arbeitet mit Fridays for Future zusammen

Schüler bei einer "Fridays for future"-Demo

Gesamtschule Gartenstadt arbeitet mit Fridays for Future zusammen

  • Gesamtschule Gartenstadt kooperiert mit Klimabewegung
  • Demonstrationen jetzt Bildungsausflug
  • NRW-Schulgesetz sieht Kooperation mit Externen vor

Eltern, Schüler und Lehrer haben sich für eine offizielle Zusammenarbeit mit Fridays for Future ausgesprochen. Damit sind die Besuche der Demonstrationen mit kurzen Vorträgen kein "Schulschwänzen" mehr. Sie ist die erste Schule in NRW, die eine solche Zusammenarbeit offiziell beschließt.


Damit reagiert die Schule auf die scharfe Kritik der NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer, FDP. Aus dem Ministerium kamen mehrere Schreiben, die die Schulen zu hartem Vorgehen gegen demonstrierende Schülerinnen und Schüler aufforderten. Nach massiver Kritik wurden diese zum Teil wieder zurück gezogen

Schule beruft sich auf NRW-Schulgesetz

Die Gesamtschule Gartenstadt aus Dortmund beruft sich auf das NRW-Schulgesetz. Dort sind Bildungskooperationen mit externen Partner vorgesehen - wenn sich die Schulkonferenz aus Eltern, Schülern und Lehrern mit Mehrheit dafür ausspricht. So waren in der Vergangenheit an Schulen Auftritte beispielsweise der Bundeswehr begründet worden.

Antrag von Elternvertreter eingereicht

Harry Jääskeläinen, Elternvertreter der Gesamtschule Gartenstadt, hat den Antrag eingebracht. Er freut sich über den Beschluss: "Das zeigt, dass praktisch alle Menschen außerhalb der Politik wissen, wie ernst die Lage ist. Das Wissen um die globalen Zusammenhänge ist wichtiger, als viele andere Themen, die aktuell im Unterricht viel Beachtung finden."

Stand: 14.06.2019, 17:15