Essener muss Luxusautos nach Gerichtsurteil abgeben

Ein Lamborghini Huracan

Essener muss Luxusautos nach Gerichtsurteil abgeben

  • Essener Unternehmer liefert sich nach Ansicht des Gerichts illegales Autorennen
  • Lamborghini und Ferrari wurden eingezogen
  • Unternehmer und Mitangeklagter bestreiten die Vorwürfe

Das Essener Amtsgericht hat am Donnerstag (08.08.2019) zwei Männer zu hohen Geldstrafen verurteilt, weil sie im März ein illegales Autorennen veranstaltet haben sollen. Unter anderem wurden die zwei Luxusautos des angeklagten Unternehmers eingezogen. Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig, weil die Verteidiger Rechtsmittel eingelegt haben.

Laut Zeugenaussagen sollen sich die zwei Männer im März mit einem Lamborghini und einem Ferrari auf einer zweispurigen Straße auf der Margarethenhöhe zu einem Rennen verabredet haben. Mit lautem Motorenlärm hätten sie sich nebeneinander aufgestellt und dann Vollgas gegeben, so die Aussagen vor Gericht.

Angeklagte bestreiten die Tat

Die Angeklagten bestreiten das. Doch der Richter glaubte den Zeugen. Der Essener Unternehmer muss 90.000 Euro Strafe zahlen und seine beiden Luxusfahrzeuge abgeben. Der Mitangeklagte zahlt 900 Euro. Außerdem müssen beide ihren Führerschein abgeben.

Stand: 09.08.2019, 11:06