Geo-Award-Ruhr: Auszeichnung für Ideen zu Geodaten

Die ersten drei Preise (Skulpturen) des GeoAwardRuhr 2018

Geo-Award-Ruhr: Auszeichnung für Ideen zu Geodaten

  • Geo-Award-Ruhr wurde in Bochum verliehen
  • Schüler mit Ideen zur Geodatennutzung
  • Preise gehen nach Wesel, Hagen, Datteln und Recklinghausen

Im Bochumer Musikforum sind am Montag (08.10.2018) die Gewinner des Geo-Award-Ruhr ausgezeichnet worden. Bei dem Wettbewerb des Regionalverbandes Ruhr und der Bochumer Hochschule konnten Schulen und Projektgruppen Ideen dazu einreichen, wie man Geodaten digital und kreativ nutzen kann.

Schüler entwickeln lebensnahe Projekte

GeoAwardRuhr 2018 - Screenshot des Glascontainer-Projekts eines Berufskollegs in Datteln

Das Altglas- und Altkleider Geodaten-Projekt in Datteln

Den ersten Platz belegte ein Gymnasium in Wesel. Dort hatten Schüler mit Geodaten ein Konzept entwickelt, um einen Marktplatz neu zu gestalten. Außerdem wurde ein Weiterbildungskolleg in Hagen geehrt, wo im Erdkundeunterricht mit sogenannten Points of Interest, also interssanten Wegmarken, eine Route durch einen Teil der Stadt entwickelt wurde, die Stadtentwicklung und Migrationsgeschichte kombiniert.

Zu den Preisträgern gehört auch ein Berufskolleg in Datteln auf dem dritten Platz. Dort haben Schüler eine digitale Karte entwickelt, über die man die Standorte von Altglas- und Altkleidercontainern finden kann. Als bestes Innovationsprojekt ausgezeichnet wurde zudem eine Idee von einem Berufskolleg in Recklinghausen, bei dem ein fiktiver Entwurf des Kreishaus-Neubaus in 3D erstellt und mit 3D Drucker ausgedruckt wurde.

Auszeichnung zum ersten Mal

Alle Preisträger erhalten für ihre Ideen ein Preisgeld in Höhe von 500 Euro. Der Geo-Award-Ruhr wurde in diesem Jahr erstmals verliehen. Geodaten sind raumbezogene Informationen, die zunehmend in den Alltag einfließen. Dazu gehören zum Beispiel Navigation, Standortplanungen oder Bauleitplanungen.

Stand: 09.10.2018, 06:36