Hilfe für Gelsenkirchener Gammelstadion?

Bei der SG Eintracht Gelsenkirchen hindern Bauzäune Zuschauer am Betreten der Tribüne

Hilfe für Gelsenkirchener Gammelstadion?

  • SG Eintracht Gelsenkirchen klagt über Gammelplatz
  • Stadt kann nicht helfen
  • Verein hofft auf Hilfe vom DFB
  • Ex-DFB Chef Grindel sollte kommen

Der Kreisligist SG Eintracht Gelsenkirchen klagt über einen Gammelplatz und hofft auf Hilfe durch den DFB. In einem Termin mit DFB-Präsident Reinhard Grindel am Mittwoch (03.04.2019) wollte die Vereinsführung auf die Situation des Clubs aufmerksam machen. Doch nach dem Rücktritt des Präsidenten am Dienstag fällt der Besuch aus.

Seit mehr als einem Jahr spielen die Kreisligisten jetzt schon neben einer Baustelle. Die Tribüne ist marode und mit einem Bauzaun abgesperrt. Es herrscht akute Stolper- und Unfallgefahr.

Vereinwunsch: Kunstrasenplatz

Die Vereinsführung wünscht sich einen modernen Kunstrasenplatz und eine Verkleinerung und Modernisierung des zu großen Zuschauerbereichs. Aktuell passen rund 10.000 Personen auf die Tribüne. Zu den Spielen der Amateure kommen jedoch nur etwa 100 Zuschauer.

Bei der Stadt stößt der Verein zwar auf Verständnis. Man müsse die Sanierung der Sportanlagen aber nach Wertigkeit und Effekt durchführen. Zuerst seien wesentlich größere Vereine an der Reihe oder Sportanlagen, die von verschiedenen Sportarten genutzt werden.

Gespräch mit DFB-Präsidenten nach Rücktritt abgesagt

Die SG Eintracht Gelsenkirchen hatte sich deshalb an den DFB gewendet. Am Mittwoch (03.04.2019) sollte Präsident Reinhard Grindel zu einem Ortbesuch kommen. Doch nach seinem Rücktritt am Dienstagmittag (02.04.2019) wurde der Termin abgesagt. Der Verein hofft weiter auf Unterstützung des Fußballbunds.

Stand: 02.04.2019, 16:21

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