Hundewelpen aus überhitztem Transporter in Gelsenkirchen gerettet

Die geretteten Hundwelpen sitzen in einer Transportbox

Hundewelpen aus überhitztem Transporter in Gelsenkirchen gerettet

Die Polizei Gelsenkirchen hat zwei Hundewelpen aus einem überhitzen Transporter befreit. Gegen einen 27-jährigen Mann wird nun ermittelt. Anscheinend wollte er die Tiere illegal nach Polen bringen.

Mehrere Menschen hatten die Welpen in einer schlecht belüfteten Kleintierbox im Transporter bemerkt und die Polizei gerufen. Die Tiere sollen gejault haben und durchnässt gewesen sein. Die Polizei konnte die Welpen dann befreien.

Verdacht: Illegaler Handel mit Welpen

Der Fahrer steht nun im Verdacht mit den Hunden illegalen Handel betrieben zu haben. Er war mit ihnen auf dem Weg von Frankreich nach Polen. Für die Welpen ist in Gelsenkirchen jetzt erstmal Ende ihrer anstrengenden Reise. Da sie zu früh gegen Tollwut geimpft wurden, müssen sie für eine zwölfwöchige Quarantäne ins Gelsenkirchener Tierheim.

Gegen den Mann wurde ein Verfahren eingeleitet, unter anderem weil er sich beim Transport nicht an Vorschriften gehalten haben soll. Auch für die Quarantäne wird er zahlen müssen. Die Kosten liegen laut Polizei bei mehreren tausend Euro.

Stand: 13.08.2020, 12:08

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