Gelockerte Radmuttern an Rettungswagen keine Sabotage

Gelockerte Radmuttern an Rettungswagen keine Sabotage

  • Radmuttern an Rettungswagen gelöst
  • Zunächst Sabotage vermutet
  • Technischer Defekt wahrscheinlich

Bei einem Rettungswagen der Feuerwehr in Hattingen hatten sich vor wenigen Wochen (18.03.2019) sechs Radmuttern am Hinterreifen gelöst. Zunächst ging die Polizei der Frage nach, ob die Schrauben vorsätzlich gelockert wurden. Sie suchte nach Zeugen, die solch einen Sabotageakt beobachtet hatten. Inzwischen gehen die Ermittler aber davon aus, dass die Schrauben nicht absichtlich manipuliert wurden, so ein Polizeisprecher am Dienstag (02.04.2019).

Technischer Defekt könnte an Art der Reifen liegen

Die Radschrauben hatten sich bei der Rückfahrt eines Einsatzes gelockert. Die Hattinger Feuerwehr sagt, ein technischer Defekt sei nicht mehr auszuschließen. Es könnte an der Art der Reifen liegen. Schon einmal hatte es ein ähnliches Problem bei einem Wagen in Wetter gegeben.

Rettungswagen werden täglich überprüft

Auch nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei kann man nicht davon ausgehen, dass die Schrauben mit Vorsatz gelöst wurden. Die Rettungswagen werden laut Feuerwehr täglich überprüft. Ein Defekt sei vorher nicht erkennbar gewesen.

Stand: 02.04.2019, 15:02

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