Bochumer Geiselnehmer muss in Psychiatrie

Polizisten eines Spezialeinsatzkommandos stehen neben einer Tankstelle in Bochum

Bochumer Geiselnehmer muss in Psychiatrie

  • Geiselnehmer ist Polizist
  • Gericht muss Schuldfähigkeit klären
  • 46-Jähriger hatte mit Wasserstoffbombe gedroht

Ein Haftrichter hat am Dienstag (20.11.2018) auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum angeordnet, dass der Geiselnehmer in eine geschlossene Psychiatrie muss. Der 46-Jährige hatte am Montag (19.11.2018) drei Stunden lang die Kassiererin einer Tankstelle in Bochum-Langendreer als Geisel in seiner Gewalt.

Polizist aus eigenen Reihen

Der 46-Jährige hatte gedroht, eine Wasserstoffbombe zu zünden, um seinen Sohn sehen zu können. Laut Bochumer Polizei handelt es sich um einen Polizisten aus den eigenen Reihen. Er ist zurzeit wegen gesundheitlicher Probleme in einem Laufbahnwechsel zum Verwaltungsdienst und offenbar psychisch krank. Aus Neutralitätsgründen übernimmt das Polizeipräsidium Essen die weiteren Ermittlungen. Ein Gericht muss klären, ob der Mann schuldfähig ist.

Stand: 20.11.2018, 15:59

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