Mann überlebt riskante Zugfahrt bei Mülheim

Mann überlebt riskante Zugfahrt bei Mülheim

  • Mann fährt außerhalb des Zuges mit bei 140 km/h
  • Er hat sich in Duisburg an den Zug gehängt
  • Fahrgäste haben seine Hilferufe gehört

Am Mittwoch (23.01.2019) hat ein Mann aus Ibbenbüren eine waghalsige Zugfahrt überlebt. Er fuhr bei fast 140 km/h außerhalb eines EC mit und konnte erst in Mülheim-Styrum, also sechs Kilometer später, gerettet werden.

Eigentlich wollte der 33-Jährige auf seinem Weg nach Hamburg nur eine kurze Zigarettenpause einlegen. Dabei verpasste er aber die Abfahrt seines Zuges am Duisburger Hauptbahnhof. Deshalb hat er sich kurzerhand von außen an den Zug gehängt. Andere Reisende bemerkten seine Hilferufe während der Fahrt und betätigten die Notbremse.

Strafverfahren wurde eingeleitet

Das rettete dem Mann das Leben und er konnte wieder in den Zug einsteigen. Am Hauptbahnhof in Essen wurde er dann der Bundespolizei übergeben. Gegen den leichtsinnigen Fahrgast läuft jetzt ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Bei ihm wurden außerdem 1,9 Promille gemessen.

Stand: 24.01.2019, 13:16

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