Dortmund will Ganztagsbetreuung neu ausschreiben

Symbolbild: Schüler malen und basteln bei der Gruppenarbeit

Dortmund will Ganztagsbetreuung neu ausschreiben

  • Ausschreibung in ganz Europa
  • Zeitplan ist jetzt sehr eng
  • Träger überlegt, 70 Mitarbeitern zu kündigen

Eine Entscheidung der Stadt Dortmund sorgt aktuell für Verunsicherung an 41 weiterführenden Schulen. Die Stadt will die Verträge für die Nachmittagsbetreuung neu ausschreiben - und zwar im Eilverfahren bis August und in ganz Europa.

Enger Zeitplan und große Unsicherheit

Der Zeitplan ist eng und die Unsicherheit groß. Mitte März 2019 hat die Stadt Schulen und die bisherigen Träger der Nachmittagsbetreuung über die Neuausschreibung informiert.

Wer für das neue Schuljahr den Zuschlag für Hausaufgabenbetreuung und Nachmittags-AGs bekommt, wird erst kurz vor den Sommerferien klar sein. Das bringt die Träger der Betreuung in Bedrängnis.

Vorsorgliche Kündigungen möglich

Dazu gehört zum Beispiel die Jugendhilfe Sankt Elisabeth. Sie betreibt an zehn Schulen Mensen und bietet Hausaufgabenbetreuung an. Jetzt muss die Jugendhilfe überlegen, ob sie ihren 70 Mitarbeitern vorsorglich kündigt, weil nicht klar ist, ob sie wieder den Zuschlag bekommt.

Die Stadt Dortmund verteidigt ihr Vorhaben und sagt, sie habe erst prüfen müssen, ob eine Ausschreibung nötig ist.

Stand: 27.03.2019, 15:05

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