Medienbericht: Karstadt Kaufhof beantragt Staatshilfe

Galeriia Kaufhof Karstadt

Medienbericht: Karstadt Kaufhof beantragt Staatshilfe

  • Umfang und Art der Hilfen derzeit unklar
  • Karstadt Kaufhof bisher ohne Stellungnahme
  • Medienbericht beruft sich auf Insider

Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt Kaufhof hat nach einem Zeitungsbericht Staatshilfen beantragt, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise abfedern zu können. Wegen der zur Bekämpfung der Pandemie angeordneten Schließung der Warenhäuser befinde sich ein Großteil der Filialbeschäftigten inzwischen in Kurzarbeit null, arbeitet derzeit also nicht. Das berichtet die "Lebensmittel Zeitung" am Freitag (27.03.2020) unter Berufung auf Insider.

Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Die angeordneten Ladenschließungen stellen zurzeit viele deutsche Handelsketten vor große Probleme. Ihnen fehlt plötzlich der Umsatz, die Kosten laufen allerdings weiter. Zu Art und Umfang der angefragten staatlichen Hilfen machte die Zeitung keine Angaben.

Geschäft ruht nicht komplett

Das Geschäft in den Warenhäusern ruht zum großen Teil, aber nicht komplett. Rund 50 Lebensmittelabteilungen des Unternehmens sind noch offen. Auch extern vermietete Lebensmittel- und Drogerie-Flächen, die separat gut zugänglich sind, sind weiterhin geöffnet. Außerdem arbeiten die Abteilungen, die aus den Filialen heraus Waren für den Online-Shop verschicken.

Eine WDR-Anfrage lies der Konzern bislang unbeantwortet.

Stand: 27.03.2020, 18:54