Wegen Corona: Deutsches Fußballmuseum braucht noch mehr Geld

Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund während der Corona-Pandemie

Wegen Corona: Deutsches Fußballmuseum braucht noch mehr Geld

Wegen der Corona-Pandemie rechnet die Stadt Dortmund damit, dem Deutschen Fußballmuseum mit noch mehr Geld unter die Arme greifen zu müssen. Das hat die Stadt am Mittwoch bestätigt.

Zuletzt hatte der Rat im Februar beschlossen, 2020 und 2021 insgesamt 1,8 Millionen Euro bereitzustellen. Jetzt bereitet die Stadt sich darauf vor, in diesem Jahr mit bis zu 800.000 Euro zusätzlich einspringen zu müssen. Das geht aus einer nicht-öffentlichen Vorlage für den Finanzausschuss hervor, der am Donnerstag tagt.

Museum bemüht sich um Kredit

Das Fußballmuseum bemüht sich nach eigenen Angaben zwar darum, das Geld anders zusammenzubekommen. Konkret geht es um Mittel aus einem Corona-Sondertopf der NRW-Bank. Ob das Museum einen Kredit der Bank bekommt, ist aber noch vollkommen offen.

Kaum Besucher

So wie bei vielen anderen Kulturbetrieben reißt die Corona-Pandemie auch ein Loch in die Bilanz des Fußballmuseums. Besonders der Verkauf von Eintrittskarten ist zuletzt eingebrochen.

Neben der Stadt ist der DFB zweiter Eigentümer des Museums. Der Verband hat das Museum teilweise aus öffentlichen Mitteln gebaut und ausgestattet. Im laufenden Betrieb ist der DFB vertraglich nur zum Ausgleich von Verlusten bis höchstens 250.000 Euro verpflichtet.

Stand: 16.09.2020, 16:21