Fridays for Future: Sommerkongress in Dortmund

Drei Schüler mit Plakaten vor dem Gesicht

Fridays for Future: Sommerkongress in Dortmund

Von Anastasia Mehrens

  • Klimakongress im Revierpark Wischlingen  
  • Fünftägiges Programm mit Workshops und Panels
  • 1.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet

Die "Fridays for Future"-Schülerbewegung für Klimaschutz organisiert ihren ersten bundesweiten Sommerkongress. Vom 31. Juli bis zum 4. August kommen im Revierpark Wischlingen in Dortmund Klimaaktivisten aus ganz Deutschland zusammen.

"Was wir wollen, haben wir in den letzten Monaten klar gemacht. Auf dem Kongress müssen wir schauen, wie wir das, was wir die ganze Zeit schon fordern, tatsächlich umsetzen können", sagt die 18-jährige Ragna Diederichs aus Göttingen. Die Abiturientin gehört zu dem Organisationsteam, das den Kongress vorbereitet.

Fridays-for-Future-WG

16 Jugendliche aus verschiedenen Städten wohnen bereits seit zwei Monaten in der sogenannten Fridays-for-Future-WG in der Dortmunder Nordstadt und versuchen, ihren ersten Kongress auf die Beine zu stellen. Mitglieder aus über 500 Ortsgruppen schalten sich regelmäßig via Telefonkonferenzen dazu.

Intensives Programm

Auf dem Kongress wollen sich die Jugendlichen austauschen und fortbilden. 1.500 Teilnehmer werden erwartet. "Es zeigt einfach, dass das Interesse für das Thema so riesig ist und dass junge Menschen auch in ihren Sommerferien Lust haben, sich weiter zu vernetzen und im nächsten halben Jahr durchzustarten“, sagt Ragna Diederichs. Geplant sind rund 150 Workshops, sechs Podiumsdiskussionen mit prominenten Gästen aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Frech, digital und politisch - macht die Jugend alles besser?

WDR 3 Kultur am Mittag 11.06.2019 06:41 Min. Verfügbar bis 10.06.2020 WDR 3

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Viele Unterstützer

Untergebracht sind die Jugendlichen überwiegend in Großzelten und Turnhallen. Der Großteil der Kosten, die auf ca. 200.000 Euro geschätzt werden, wird mit Spenden und den Anmeldegebühren, in Höhe von 40 Euro, abgedeckt. Zuschüsse gibt es auch vom Bundesministerium für Umwelt und der Stiftung Mercator. Die Stadt Dortmund sowie verschiedene Vereine aus ganz Deutschland unterstützen die Veranstaltung.

Fridays for Future: Was kann Protest? Wie weit darf er gehen? WDR 13.07.2019 27:40 Min. Verfügbar bis 13.07.2020 WDR Von Mareike Wilms, Jörg Laaks, Esat Mogul

Stand: 26.07.2019, 08:28