Fridays for Future: Schüler demonstrieren auch in den Ferien

Fridays for Future: Schüler demonstrieren auch in den Ferien

  • Keine Schulschwänzer: Schüler setzen Zeichen
  • Demos unter anderem in Bonn und Münster
  • Zentraler Protest nächsten Freitag in Essen

Hunderte "Fridays for Future"-Demonstranten sind am Freitag (26.04.2019) in mehreren Städten in NRW für den Klimaschutz auf die Straßen gegangen. In Bonn etwa protestierten nach Polizeiangaben rund 500 Menschen friedlich gegen den Agrarchemie-Konzern Bayer. Die Schüler und Studenten zogen vor das World Conference Center, wo zeitgleich die Hauptversammlung des Unternehmens stattfand.

In Münster machten laut Polizei rund 1.000 Demonstranten ihrem Unmut Luft. Der Veranstalter zählte etwa 2.500 Teilnehmer. In Düsseldorf versammelten sich etwa 400 Aktivisten zu einer Kundgebung unter dem Motto "Die Klimakrise macht keine Ferien!"

Schüler demonstrieren mit "Fridays-for-Future"-Plakaten in Castrop-Rauxel

Schüler demonstrieren in Castrop-Rauxel

Auch in Köln, Aachen, Mönchengladbach und Dortmund gab es Veranstaltungen. Wegen der Osterferien kamen zuletzt weniger Schüler und Studenten zu den Protesten. Am Karfreitag hatten sich etwa 2.000 Menschen beteiligt. Auch für den kommenden Freitag plant die Bewegung in NRW eine zentrale Demonstration in Essen. Anlass ist die Hauptversammlung des Energiekonzerns RWE.

"Fridays for Future" ist weltweite Bewegung geworden

Vorbild für die Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für den Klimaschutz zu kämpfen.

Stand: 26.04.2019, 20:11

Kommentare zum Thema

18 Kommentare

  • 18 Gast 28.04.2019, 15:24 Uhr

    Die Blagen sollten mal bei sich anfangen: Sich fragen, Handys, Computer jeglicher Art, ihre Kleidung, Lebensmittel, wo kommen die Sachen alle her? Wie werden sie hergestellt usw.

  • 17 norbert müller 28.04.2019, 11:21 Uhr

    Die grossen Konzerne, die das Verursachen, lachen sich kaputt. Ihr glaubt doch nicht wirklich , das sich da was ändert? Anstelle von Krimis, sollte man zur besten Sendezeit die Leute aufklären und die Berichte , die spät Abends gezeigt werden, auf 21Uhr legen. Wenn ich könnte, würde ich die Verursacher verklagen.Unsere Erde ist so einzigartig, und eine Handvoll geldgieriger sind dabei dies alles kaputt zu machen.

  • 16 Anonym 28.04.2019, 01:35 Uhr

    Okay Herbert, dann hoffe doch. Pustekuchen, wenn man kein Wort mehr sagen muss, warum fängst du denn dann überhaupt damit an? Du willst doch etwas sagen, ansonsten hättest du doch gar nicht damit angefangen. Kurt Ulrich, das ist gar nicht mal so richtig. Die Schüler müssen keine Lösungen parat haben, sondern die Politiker. Die Schüler machen einfach nur den Politikern Druck. Die Schüler sind auch in die Schule gegangen um mündige Bürger zu werden, mündige Bürger sind wir Sie, denn sonst würden sie wohl kaum demonstrieren.

  • 15 Günter 27.04.2019, 14:49 Uhr

    Also ich denke all dies Leute die sich so über das Schulschwänzen aufregen haben doch in Wirklichkeit keine Argumente gegen Fridays for Future. Sie weigern sich einfach nur die Realität so anzuerkennen wie sie nun mal ist. Weil das ist ja so schön bequem wenn man alles so lassen kann wie es ist.

  • 14 Egon Moritz 27.04.2019, 11:19 Uhr

    Die Schülerdemo in Berlin hatte soviel Aktivisten wie bei uns, einem Dorf mit 3500 Einwohner, bei der letzten Fronleichnamsprozession.

  • 13 Bernie F. 27.04.2019, 10:35 Uhr

    Dieser Artikel hatten wir doch gestern schon! Was soll das heute mit Kommentaren? Habt Ihr nichts Besseres auf Lager?????

  • 12 Antonia 27.04.2019, 09:17 Uhr

    Es ist schon richtig, daß nicht nur Schulschwänzer zu diesen Veranstaltungen kommen. Aber angesichts der stark rückläufigen Zahl an Teilnehmern während der Freizeit muß man ja wohl die Zahl der ernsthaften Klimaschützer anzweifeln. In der Freizeit wird so mancher eben zum Umweltschutzschwänzer.

  • 11 Wahrsager 27.04.2019, 09:14 Uhr

    Für die Politik sehr willkommen, um die CO2 Abgabe einzuführen. Da wird noch was auf uns zukommen: CO2 Abgabe, Autobahnmaut und bestimmt fällt denen noch mehr ein. Führt aber vielleicht zu weniger Urlaubsflügen und Schiffsreisen, weil du das Geld dann brauchst um zur Arbeit zu kommen.

  • 10 Herbert 26.04.2019, 23:30 Uhr

    Ich hoffe doch sehr das die Teilnehmer vom Schulstreik keine Produkte aus Fernost erwerben und Nahrungsmittel mit Palmöl im Regal liegen lassen

  • 9 Holger Herrmann 26.04.2019, 17:12 Uhr

    Das ist das Signal an die Politiker, die von Schulschänzern reden, weil sie selbst keinen Plan haben und/oder unter der Fuchtel von Lobbyisten stehen.

  • 8 Baumy 26.04.2019, 17:02 Uhr

    Wir müssen die Schüler ernst nehmen! Jeden Freitag die Kohlekraftwerke in Deutschland abschalten.

    Antworten (1)
    • G. Savonarola 27.04.2019, 09:05 Uhr

      Ja doch! Wenn unsereins sieht wessen Thesen hier in Deutschland anscheinend bereits alles ernst genommen werden - weshalb dann nicht auch die der wackeren Nachwuchsklimakämpferinnen und -kämpfer?