Rechte unterwandern Klimaaktivisten bei WhatsApp

Nahaufnahme von einem iPhone

Rechte unterwandern Klimaaktivisten bei WhatsApp

  • Fridays for FutureWhatsApp-Gruppe unterwandert
  • Fremdenfeindliche und pornografische Nachrichten
  • Tatverdächtige werden vernommen

Nach den fremdenfeindlichen Posts in der Mülheimer WhatsApp-Gruppe von "Fridays for Future" hat der Staatsschutz der Polizei mehrere Tatverdächtige ermittelt. Das bestätigte die Polizei am Donnerstag (08.08.2019). Sie kommen unter anderem aus Bochum, Bielefeld und Chemnitz.

Eigentlich war die WhatsApp-Gruppe zum Terminaustausch der örtlichen "Fridays for Future"-Aktivisten und Interessierten gedacht. Doch im Juni tauchten plötzlich antisemitische, pornografische und fremdenfeindliche Nachrichten auf.

Bilder von Hitler und nackten Frauen

Sie sollen unter anderem Fotos von Adolf Hitler, Bilder von nackten Frauen oder Verunglimpfungen des Holocaust-Opfers Anne Frank enthalten haben.

Die fraglichen Nutzer wurden gesperrt und Anzeige erstattet. Sie werden vernommen und sollen sich zu den Vorwürfen äußern.

Staatsschutz ermittelt Tatverdächtige, die fremdenfeindliche Inhalte in "Fridays for Future"-WhatsApp Gruppe geschickt haben

00:39 Min. Verfügbar bis 09.08.2020

Stand: 09.08.2019, 09:28