Lebensgefährtin in Hagen erschossen: Lange Haftstrafe

Die Tatwaffe

Lebensgefährtin in Hagen erschossen: Lange Haftstrafe

  • Urteil wegen Totschlag am Landgericht Hagen
  • Tödlicher Schuss fiel beim Familienbesuch
  • Augenzeuge: Gezielt auf Kopf geschossen

Er hatte seine Lebensgefährtin mit einem Kopfschuss getötet. Jetzt muss ein 25-Jähriger für zwölf Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Hagen urteilte am Freitag (22.03.2019) auf Totschlag. Die Frau war im Krankenhaus an ihren schweren Verletzung gestorben.

Vor Gericht behauptete der Angeklagte, der Schuss habe sich aus Versehen gelöst. Das glaubten ihm die Richter aber nicht. Der damals fünfjährige Sohn der Getöteten schilderte die Geschichte auch ganz anders. Er sagte, der Angeklagte habe mit ausgestreckten Arm auf den Kopf seiner Mutter gezielt und dann geschossen.

Schuss fällt bei Familenbesuch in Hagen

Im vergangenen Juni war der Mann mit seiner Lebensgefährtin zum Familienbesuch bei seiner Schwester im Hagener Ortsteil Altenhagen. Dort fiel der Schuss. Der Mann flüchtete daraufhin aus dem Haus und versteckte sich in einer anderen Wohnung. Wenige Stunden später konnte ein SEK den Mann ohne Widerstand festnehmen.

Stand: 22.03.2019, 14:49