Duisburger Hafen soll gefördert werden

Duisburger Hafen soll gefördert werden 00:46 Min. Verfügbar bis 13.03.2020

Duisburger Hafen soll gefördert werden

  • Autonomes Fahren in der Binnenschifffahrt soll gefördert werden
  • Training mit Flachwassersimulator
  • Duisburg ist "Innovationsmotor"

Am Mittwoch (13.03.2019) hat der CDU-Politiker und Maritime Koordinator der Bundesregierung, Norbert Brackmann, den Duisburger Hafen und das Schiffer-Berufskolleg Rhein besucht. Er folgte damit einer Einladung der IHK Niederrhein.

Brackmann überzeugte sich gemeinsam mit mehreren Landtagsabgeordneten vom regionalen Know-how des größten Binnenhafens der Welt. Vor allem das autonome Fahren in der Binnenschifffahrt möchte Brackmann mit 1,5 Millionen Euro unterstützen. Fachkräfte sollen mit Hilfe des Flachwassersimulators SANDRA komplexe Szenen in der Binnenschifffahrt proben.

Nordseehäfen einbeziehen

Für IHK-Präsident Burkhardt Landers ist diese Zusammenarbeit auf Bundes- und Landesebene wichtig: "Politik für die maritime Wirtschaft hört nicht an der Küste auf. Sie muss die gesamte Logistikkette in ihre Betrachtung einbeziehen." Nicht nur in Antwerpen und Hamburg stehen Themen wie Digitalisierung, Fachkräftesicherung oder die Senkung der Schadstoffbelastung im Fokus; auch in Duisburg wird auf vielen Ebenen geforscht.

Innovationsmotor Duisburg

Für die maritime Wirtschaft ist der Duisburger Hafen ein wichtiger Knotenpunkt. Vor allem die Anbindung an die Nordseehäfen soll gefördert werden: "An dem Knotenpunkt Duisburg trifft alles zusammen, was für den Bereich Binnenschifffahrt von Bedeutung ist", so Brackmann weiter. Der Duisburger Hafen sei für ihn ein Innovationsmotor, der für die Einführung neuer Technologien auch gute Testmöglichkeiten benötige.

Stand: 13.03.2019, 18:32