Nach Bergbau-Ende: "Geldsegen" für Ruhrgebiet

Schlägel und Eisen leuchten vor dem Förderturm der Zeche Prosper-Haniel

Nach Bergbau-Ende: "Geldsegen" für Ruhrgebiet

Nach Ende des Bergbaus sollen einige Ruhrgebietsstädte 100 Millionen Euro Fördergelder von der EU bekommen.

Das hat das Land NRW am Donnerstag mit den betroffenen Kommunen Bottrop, Gladbeck, Dorsten und Marl bekanntgegeben. Damit soll der Strukturwandel nach dem Ausstieg aus dem Steinkohlenbergbau unterstützt werden.

Fördergelder insbesondere für Umweltprojekte

Die Bürgermeister gerieten dabei ins Schwärmen: Die Förderung sei ein Geldsegen für das nördliche Ruhrgebiet, hieß es. Allerdings müssen die Städte jetzt konkrete Projekte erarbeiten, um die Fördergelder auch zu bekommen. Im Fokus stehen umweltfreundliche Projekte, unter anderem zur Gewinnung von Wasserstoff.

Neue Arbeitsplätze sollen entstehen

Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen einzubinden, damit nach dem Ende des Bergbaus neue Arbeitsplätze entstehen. Mit den Fördergeldern sollen auch ehemalige Bergbau-Areale entwickelt werden, damit sich neue Firmen ansiedeln.  

Das Ende der Steinkohle - Wie geht es weiter im Ruhrgebiet? neuneinhalb 15.12.2018 09:21 Min. UT Verfügbar bis 15.12.2023 Das Erste

Stand: 16.09.2021, 15:42