Flüchtlinge: Erstaufnahmestelle in Bochum bleibt

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Flüchtlinge: Erstaufnahmestelle in Bochum bleibt

  • Flüchtlingsankünfte deutlich gesunken
  • Zentrale Erstaufnahmestelle in Bochum bleibt
  • Flexible Reaktion auf Veränderungen und Entwicklungen

Trotz deutlich gesunkener Flüchtlingsankünfte in Nordrhein-Westfalen bleibt die zentrale Erstaufnahme in Bochum bestehen. Seit ihrer Einrichtung vor einem Jahr sind dort 38.000 Neuankömmlinge registriert worden.

Landes-Erstaufnahmeeinrichtung in Bochum

WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen | 16.01.2018 | 03:55 Min.

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Registrierung aller Asylsuchenden in NRW

Die Landeserstaufnahme in Bochum, kurz LEA, habe sich in den vergangenen Monaten bewährt, sagte das Integrationsministerium, wie die Deutsche Presse Agentur am Donnerstag (06.12.2018) berichtete.

Anfang Dezember 2017 war sie an den Start gegangen, um die Verteilung der Flüchtlinge besser zu steuern. Jeder Asylsuchende, der nach NRW kommt, muss seither als erstes in der Einrichtung vorstellig werden, er wird registriert und auf eine Erstaufnahme-Einrichtung verteilt.

Zahl der Neuankömmlinge deutlich zurückgegangen

Die Zahl der Neuankömmlinge geht seit ihrem Höhepunkt im Jahr 2015 deutlich zurück. Wurden damals laut Bezirksregierung Arnsberg 331.369 Asylbewerber in NRW registriert, waren es 2016 schon nur noch 103.982. 2017 sank die Zahl weiter auf 48.496.

Ein Verteilsystem, das flexibel auf Veränderungen und Entwicklungen reagieren könne, bleibe dennoch wichtig und sinnvoll, heißt es dazu aus dem Ministerium.

Stand: 06.12.2018, 07:56