Fliegende Bilder am Dortmunder U lahmen

Fliegende Bilder am Dortmunder U lahmen

  • LED-System leidet an Altersschwäche
  • Firma existiert nicht mehr
  • Langfristig muss ein neues System her

Sie sind zum Wahrzeichen der Stadt geworden: Die "Fliegenden Bilder" am Dortmunder U-Turm. Seit 8 Jahren leuchten dort 1,7 Millionen Lämpchen von morgens Sechs bis Zwölf Uhr nachts. Doch jetzt leidet die Videoinstallation des Dortmunder Filmemachers Adolf Winkelmann an Altersschwäche. Immer wieder fallen ganze LED-Lamellen aus und es entstehen deutliche Lücken in den Bildern.

Fast täglich ist Gerrit Hecht inzwischen auf dem Turm, um die Löcher zu stopfen. Bis zur Pink Floyd-Ausstellung im Herbst muss die Anlage noch durchhalten, sagt Adolf Winkelmann, danach sei es an der Zeit, ein neues System zu installieren. Im Sommer will der Rat der Stadt über die mehrere Hunderttausend Euro schwere Investition entscheiden. Winkelmann geht davon aus, dass in Dortmund niemand mehr auf die Bilder verzichten will.

Stand: 12.04.2018, 17:00