Frauenhaus Bochum: Finanzierung gesichert

Frauenhaus Bochum: Finanzierung gesichert

  • Finanzierung für Frauenhaus in Bochum gesichert
  • Altes Gebäude marode und nicht mehr bewohnbar
  • Neues Frauenhaus auch in Herne

In Bochum ist die Finanzierung für den Neubau des Frauenhauses jetzt gesichert. Seit Monaten hatte die Caritas auf Hilfe und Spenden gehofft, um eine fehlende Summe von 1,5 Millionen Euro aufzutreiben. Das jetzige Gebäude ist marode und eigentlich nicht mehr bewohnbar, eine Sanierung zu teuer.

Laut einer Sprecherin wurde der Caritas jetzt ein Kredit vermittelt. Außerdem werden neue Möbel gespendet. Baupläne und Standort für das neue Frauenhaus sind schon seit längerem genehmigt - der Baubeginn steht aber noch nicht fest.

Bisheriges Gebäude marode

Im bisherigen Gebäude aus den 1950er Jahren sorgen Wasserschäden, bröckelnde Fassaden und fehlender Brandschutz für Probleme. Immer wieder sind Räume nicht bewohnbar und somit weniger Platz für Frauen in Not vorhanden.

Für das neue Gebäude liegen die Baupläne schon vor, so Ulrike Langer, Leiterin des Frauenhauses. "Das neue Haus wird barrierefrei sein. Ansonsten werden die Kinder mehr Rückzugsmöglichkeiten haben. Die Frauen werden auch Räume für sich haben können", so Langer.

Frauenhäuser in der Region kämpfen mit Problemen

Auch in Herne soll ein neues Frauenhaus gebaut werden. Wie in allen Einrichtungen in der Region erschweren auch dort Geldsorgen und Platzprobleme die Arbeit für Frauen in Not.

Stand: 11.09.2018, 08:21

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