Feuerwehren üben Umgang mit brennenden E-Autos

Feuerwehrübung Brand E-Autos

Feuerwehren üben Umgang mit brennenden E-Autos

  • Feuerwehren im Ruhrgebiet trainieren Ernstfall
  • Brennende Akkus machen Probleme
  • Übung zum Beispiel mit Lösch-Containern

Die Feuerwehren im Ruhrgebiet bereiten sich zunehmend auf den Umgang mit brennenden E-Autos vor. Elektrofahrzeuge brennen zwar nicht häufiger als Autos mit einem herkömmlichen Motor, allerdings wird es deutlich gefährlicher, wenn E-Autos in Flammen aufgehen.

Zuletzt Fall in Herne

Anfang Januar war beispielsweise in Herne ein Elektrofahrzeug der Post nachts in Flammen aufgegangen. Dabei explodierten die Akkus, durch die extreme Hitze gingen Fensterscheiben zu Bruch. Um künftig für solche Fälle besser gewappnet zu sein, üben Feuerwehren verstärkt das Löschen von E-Autos.

Vor allem der Akku eines E-Autos bereitet beim Löschen Probleme. Er kann sich bis auf 1.000 Grad erhitzen und damit Sitze, Plastikverkleidung und Reifen in Brand setzen. Tausende Liter Wasser sind nötig, um den Akku zu kühlen.

Feuerwehren studieren Baupläne

Die Feuerwehr in Essen trainiert beispielsweise den Umgang mit speziellen Lösch-Containern. Diese Container werden im Ernstfall an den Einsatzort gebracht, das brennende Auto dort hinein gehoben. Außerdem beschaffen sich die Feuerwehren Baupläne der jeweiligen E-Auto-Modelle.

Eine weitere Möglichkeit wären spezielle Lösch-Lanzen, die die Akkus gezielt kühlen können. Solche haben die meisten Feuerwehren allerdings noch nicht im Einsatz.

E-Auto: Die richtige Antwort auf den Klimawandel? phoenix runde 23.01.2020 44:22 Min. Verfügbar bis 23.01.2025 Phoenix

Stand: 28.01.2020, 08:42

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