Castrop-Rauxel: Brand im ehemaligen Kraftwerk

Kraftwerk Knepper brennt

Castrop-Rauxel: Brand im ehemaligen Kraftwerk

  • Dehnungsfuge fängt bei Schweissarbeiten Feuer
  • Fuge brennt zwischenzeitlich auf 40 Metern Länge
  • Feuerwehr bringt Brand schnell unter Kontrolle

Um kurz nach halb zwölf geht am Freitag (25.01.2019) die Nachricht bei der Feuerwehr Castrop-Rauxel ein. Anwohner berichten von einer dunklen Rauchwolke über dem ehemaligen Kraftwerk Knepper und Flammenschein am Gebäude. Sofort rücken mehrere Züge der Feuerwehren Castrop-Rauxel und Dortmund zu dem Gebäude aus, das sich genau auf der Stadtgrenze befindet.

Feuerwehr hat Brand schnell unter Kontrolle

Vor Ort brennt eine fünf Zentimeter breite Dehnungsfuge zwischen dem Kesselhaus des stillgelegten Kraftwerks und dem danebenliegenden Treppenhaus. Der Brandort liegt 38 Meter hoch und geht dann 40 Meter in die Höhe. Das macht auch den Einsatz der Feuerwehr schwierig, die das Feuer schließlich vom Treppenhaus aus löscht.

Schweißarbeiten als wahrscheinliche Ursache

Ausgebrochen ist das Feuer bei Schweißarbeiten. Die Firma Hagedorn bereitet zur Zeit die Sprengung des Kesselhauses im Februar 2019 vor. Dafür wurde am Freitagmorgen die Stahlkonstruktion zwischen Kessel- und Treppenhaus mit Schweißbrennern aufgetrennt. Nur so können beide Gebäude kontrolliert gesprengt werden.

Dehnungsfuge aus Gummi brannte

"Was unsere Arbeiter nicht wußten und auch nicht sehen konnten, war dass sich dahinter die Dehnungsfuge befindet," sagte Unternehmenssprecherin Tina Gutmann. Das Gummi darin habe Feuer gefangen. Das hätten die Arbeiter aus dem Treppenhaus zunächst nicht sehen können. Sie hätten dann aber schon selbst angefangen zu löschen, nachdem sie den Brandgeruch wahrgenommen hatten. Verletzt wurde niemand. Auch der Termin der Sprengung wird trotz des Brandes eingehalten.

Stand: 25.01.2019, 14:10

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