Haftstrafe für Strohballen-Brandstifter

Zwei Feuerwehrleute vor brennenden Strohballen

Haftstrafe für Strohballen-Brandstifter

  • Knapp vier Jahre Freiheitsentzug
  • In geschlossene Psychiatrie
  • Strohballen und Felder in Kreisen Unna und Soest angezündet

Der Strohballen-Brandstifter vom vergangenen Sommer muss ins Gefängnis. Das Landgericht Dortmund hat den 22-Jährigen jetzt zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Außerdem ordnete es eine Unterbringung in der geschlossenen Psychiatrie an.

Bauern In Kreisen Unna und Soest in Angst

Der Dortmunder hatte in Erwitte, Soest, Werl, Dortmund und Unna Tausende Strohballen angezündet. Es entstand ein Gesamtschaden von 78.000 Euro. Wochenlang sorgte der 22-Jährige bei den Bauern in der Region für Angst. Sie versuchten, ihre Strohballen und Felder teils mit Kameras zu schützen, teils fuhren sie nachts zur Kontrolle auf ihre Felder.

Passanten notierten Kennzeichen

Der Brandstifter wurde von Passanten gesehen, die sich das Kennzeichen seines Autos notierten. Gegen das Urteil legte der Verteidiger des Verurteilten Revision ein.

Stand: 12.05.2020, 14:25