Falschgeld auch im Ruhrgebiet aufgetaucht

Zehn Euro Banknoten werden auf Echtheit geprüft.

Falschgeld auch im Ruhrgebiet aufgetaucht

  • Falschgeld in NRW im Umlauf
  • "Movie Money" auch in Essen und Mülheim
  • Polizei warnt vor Nutzung der Geldscheine

Die Polizei warnt vor Falschgeld in Mülheim und Essen. Sogenanntes "Movie Money" ist jetzt auch im Ruhrgebiet im Umlauf, teilte die Polizei am Freitag (29.11.2019) mit. Das Falschgeld beschäftigt seit Wochen die Beamten in mehreren Städten in NRW.

Ein genauer Blick entlarvt Falschgeld

Ein Geldschein mit Zeichen darauf

Das Geld kommt aus Film- und Theaterproduktionen und sieht deshalb täuschend echt aus. Durch einen genauen Blick lassen sie sich die Scheine aber erkennen. Seitlich auf den Geldscheinen steht der Hinweis "This is not legal. It is to be used for motion props." - also "das ist nicht legal, das ist nur für den Gebrauch als Film-Requisite". Unter der Europaflagge in der Ecke der Geldscheine sind die Wörter "Movie Money" - also "Film Geld" aufgedruckt.

Außerdem fehlen auf den Scheinen die typischen Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen und sie fühlen sich etwas anders als normales Geld an.

Bezahlen mit Falschgeld illegal

Die Polizei rät dazu, sich Wechselgeld genau anzuschauen und Falschgeld zu melden. Wer die Scheine für Einkäufe benutzt, begeht eine Straftat - auch, wenn er es unabsichtlich tut. Geld- oder Freiheitsstrafen können die Folgen sein.

Auch das Landeskriminalamt in Bayern warnt seit gut einem Monat vor dem Filmgeld. Es tauche seit Mitte des Jahres in ganz Europa vermehrt auf, heißt es.

Stand: 29.11.2019, 17:14