Tötungsdelikt in Breckerfeld - Festnahme in Dülmen

Nach dem gewaltsamen Tod eines 57-jährigen Werkstattbesitzers hat die Polizei nun einen Tatverdächtigen in Dülmen festgenommen.

Nach dem Mann war zuvor europaweit gefahndet worden.

Tatverdächtiger hatte zuvor an Tankstelle Kunden belästigt

Die Mitarbeiterin einer Tankstelle in Dülmen hatte am Donnerstagabend bei der Polizei angerufen und gemeldet, dass ein Mann die Kunden belästigte. Als eine Streife den Mann kontrollierte, gab dieser zunächst falsche Personalien an und flüchtete bei erster Gelegenheit. Die Beamten hatten zunächst nicht bemerkt, wen sie vor sich hatten.

Verfolgungsjagd mit Großaufgebot

Anhand der Fahndungsbilder konnte der Flüchtige dann als der wegen des Tötungsdelikts gesuchte Ruslan K. aus Iserlohn identifiziert werden. Die Polizei suchte mit einem Großaufgebot inklusive Hubschrauber und Hunden nach dem 20-Jährigen. Geschnappt wurde er schließlich unter der Kellertreppe eines Hauses in einem Wohngebiet, wo er sich verstecken wollte. Er ließ sich nach Polizeiangaben widerstandslos festnehmen.

Tatverdächtiger arbeitete zur Probe in der Werkstatt des Opfers

Einen Tag vor dem Tod des Breckerfelder Werkstattsbesitzers soll der Tatverdächtige Ruslan K. dort zur Probe gearbeitet haben. Am nächsten Tag sollen sich die beiden gestritten haben. Daraufhin wurde das Probearbeitsverhältnis beendet. Ruslan K. soll dem Werkstattbesitzer durch Messerstiche und -schnitte Verletzungen zugefügt haben, an denen das Opfer wenig später starb.

Der Tatverdächtige soll mit einem Kunden der Werkstatt verwandt sein. Spürhunde hatten vier Tage später seine Spur aufgenommen, die sie zur Wohnung dieses Verwandten geführt hat. So konnten die Beamten die Identität des Mannes herausfinden.