Die Extra-Schicht kann wieder starten

Nach zwei Jahren Corona-Pause: Die 20. Extraschicht fährt groß auf

Stand: 17.03.2022, 11:58 Uhr

Für viele Menschen im Ruhrgebiet ist es eine magische Nacht - die Nacht der Industriekultur. Zwei Jahre lang konnte das Spektakel nicht stattfinden, jetzt kommt es mächtig zurück.

Den 25. Juni haben sich viele Menschen im Ruhrgebiet im Kalender dick angestrichen. Denn zwei Jahre lang konnte die größte Kulturveranstaltung im gesamten Ruhrgebiet wegen Corona nicht stattfinden. Viele scharren schon mit den Hufen und wollen endlich wieder Kultur erleben. Das geht in diesem Jahr an 43 Spielorten in 23 Städten.

Drei Spielstätten neu dabei

Erstmals sind gleich drei Kulturstätten neu dabei: der WDL-Luftschiffhangar in Mülheim an der Ruhr. Er ist die Heimat des bekannten Luftschiffs "Theo". Außerdem neu: der Zechenpark Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort - er verbindet den alten Pütt mit modernen Zukunftsvisionen. Und das Trainingsbergwerk Recklinghausen hat sich zu einem Besuchermagneten entwickelt. In der ehemaligen Ausbildungsstätte der Bergleute können Besucher selbst anpacken.

Extraschicht ist Erfolgsgarant

Extraschicht ist zurück

Auch der Ringlokschuppen in Mülheim ist bei der Extraschicht dabei

Bei der Extraschicht pendeln bis zu 200.000 Menschen in Shuttlebussen oder mit dem Rad quer durch das Ruhrgebiet und bestaunen magisch inszenierte alte Industriestätten. Diese sind farbenfroh illuminiert, ein volles Programm mit Gauklern, verkleideten Menschen auf Hochstelzen, Musik, Lesungen, Führungen, Pils und Currywurst und vielem mehr erwartet die Besucher auf ehemaligen Hochöfen, Zechen, Brauereien und Gasometern von Waltrop bis Hagen und von Unna bis Moers.

Das müssen Besucher beachten

Das Konzept ist in diesem Jahr leicht abgeändert. Los geht es schon um 17 Uhr bis 1 Uhr, statt wie bislang von 18 bis 2 Uhr. Die bisherigen Kontroll-Armbänder werden gegen personalisierte Tickets getauscht. Mit ihnen können Besucher an den Spielorten ein- und auschecken. Da die Corona-Regeln Ende Juni noch nicht absehbar sind, weist der Veranstalter auf die dann geltenden Bestimmungen hin. Tickets müssen vorher im Internet bestellt oder an Vorverkaufsstellen erworben werden. Eine Tageskasse wird es nicht geben.

Über dieses Thema berichten wir heute in der Lokalzeit Rhein/Ruhr auf WDR2 und im Fernsehen in der Lokalzeit Ruhr ab 19.30 Uhr.

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