Ernüchterung nach Eishallen-Besichtigung in Unna

Ernüchterung nach Eishallen-Besichtigung in Unna

  • Eissporthalle Unna mit Experten besichtigt
  • Eisaufbereitungsanlage wohl nicht mehr zu reparieren
  • Bürgerinitiative will nicht aufgeben

Zum ersten Mal durften am Montag (16.07.2018) Verteter der Bürgerintiative mit ihrem eigenen Experten die Eissporthalle Unna inspizieren. Sie hatten vermutet, dass die Stadt die Renovierungskosten mit 800.000 Euro viel zu hoch angesetzt hat.

Wegen der hohen Sanierungskosten soll die Halle eigentlich abgerissen werden. Die endgültige Entscheidung hat die Politik aber auf Dezember vertagt.

Mängelliste der Eissporthalle Unna ist lang

Maschinenraum der Eissporthalle Unna

Ein beissender Ammoniak Geruch im Maschinenraum der maroden Eisaufbereitungsanlage

Der erste Eindruck in der Eissporthalle war für die Bürgerinitiative allerdings ernüchternd. Ein beißender Amonniak-Geruch lag in der Luft. Lange konnten es die Besucher deswegen im Maschinenraum der maroden Eisaufbereitungsanlage nicht aushalten.

Beim Rundgang durch die Halle erklärten die Experten der Stadt dann die vielen Mängel in der über 40 Jahre alten Eishalle. Denn zur maroden Eisaufbereitungsanlage kommen noch Schäden am Dach, eine kaputte Heizung und Probleme mit der Wasseraufbereitung hinzu.

Trotz schlechter Prognose: Aufgeben will die Bürgerinitiative auf keinen Fall.

Stand: 16.07.2018, 19:50

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