Eon-RWE-Deal kostet 5.000 Arbeitsplätze

Eon-RWE-Deal kostet 5.000 Arbeitsplätze

Der Energiekonzern Eon rechnet nach der Übernahme des Netz- und Vertriebsgeschäfts der RWE-Tochter Innogy mit dem Abbau von bis zu 5.000 Arbeitsplätzen.

Das seien weniger als sieben Prozent der insgesamt deutlich über 70.000 Stellen bei der dann erweiterten Eon, teilten Eon und RWE am Montagabend (12.03.2018) mit.

Gleichzeitig rechne Eon damit, im kommenden Jahrzehnt Tausende neue Arbeitsplätze schaffen zu können. Eon erwartet zudem jährliche Synergieeffekte von 600 bis 800 Millionen Euro, die ab 2022 realisiert werden sollen.

RWE gab bekannt, der Konzern erwarte in den kommenden Jahren keinen Personalabbau durch die Neustrukturierung. Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien mit über 2.500 Beschäftigten solle neben den bisherigen Segmenten gebündelt werden.

Umbau könnte Ende 2019 abgeschlossen sein

Die Neustrukturierung muss noch von den zuständigen Kartell- und Aufsichtsbehörden genehmigt werden. Sofern diese Genehmigung erfolgt, könne die Übertragung des erneuerbare Energiegeschäfts bis Ende 2019 abgeschlossen sein, so die Konzerne in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Stand: 12.03.2018, 20:43