Feuerwehrmann wegen Brandstiftung verurteilt

Justizia

Feuerwehrmann wegen Brandstiftung verurteilt

Das Landgericht Bochum hat am Dienstag das Urteil gefällt: Drei Jahre und neun Monate Haft. Opfer der Brandanschläge des ehemaligen Feuerwehrmanns waren Obdachlose.

Das Landgericht Bochum hat am Dienstag einen ehemaligen Feuerwehrmann aus Hamm wegen schwerer Brandstiftung zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Gemeinsam mit einem Komplizen hatte der 32-Jährige Feuer in einem alten Bahnhofsgebäude in Herten gelegt. Ziel sollte es sein, der freiwilligen Feuerwehr spektakuläre Einsätze zu verschaffen.

Obdachlose wurden mehrfach Opfer der Anschläge

Der alte Bahnhof wurde zur Tatzeit 2017 von Obdachlosen zur Übernachtung genutzt. Die Täter sollen deren Kleidungsstücke und Möbel in Brand gesteckt haben. Dabei fing auch das Gebäude Feuer.

Die Obdachlosen mussten von der Feuerwehr befreit werden. In einem weiteren Fall hatte der Angeklagte einen der Obdachlosen mit dem Inhalt eines Feuerlöschers besprüht.

Stand: 15.09.2020, 14:33