Holzhäuser sorgen in Mülheim für Geldprobleme

Holzhäuser als Flüchtlingsunterkunft in Mülheim

Holzhäuser sorgen in Mülheim für Geldprobleme

  • Flüchtlingsunterkünfte nicht mehr benötigt
  • Umsetzung kostet 800.000 Euro pro Haus
  • Stadt sucht nach Lösungen

Ehemalige Flüchtlingsunterkünfte aus Holz werden für die Stadt Mülheim zu einem finanziellen Problem. 2016 hat die Stadt statt Zelten mobile Holzhäuser gekauft. Mit der Absicht sie später anderweitig zu nutzen. Mittlerweile ist klar, dass das Versetzen zu teuer ist.

36 Holzhäuser in Mülheim

Es geht um 36 Holzhäuser, die die Stadt 2016 gekauft und aufgebaut hatte. Inzwischen werden die Unterkünfte nicht mehr benötigt und könnten von Kitas oder Schulen genutzt werden. Wie die Stadt dem WDR am Dienstag (12.02.2019) bestätigte, kostet das Umsetzen pro Haus allerdings rund 800.000 Euro.

Ein Ab- und Aufbau der Holzhäuser ist laut Stadt sehr aufwändig, da die Häuser massiv sind und zum Beispiel an Leitungen angeschlossen seien. Die Frage ist nun, wo das benötigte Geld herkommen soll, denn im Haushalt ist es nicht eingeplant.

Umsetzen günstiger als neubauen

Um möglichst wenige Häuser umsetzen zu müssen, werde nach Angaben der Stadt Mülheim nun versucht, sie möglichst an Ort und Stelle für andere Zwecke zu nutzen. Die Stadt verteidigt den Kauf von damals: Immerhin sei das Umsetzen der Holzhäuser immer noch günstiger, als Schulen oder Kitas neu zu bauen.

Stand: 12.02.2019, 15:11