Gehaltsaffäre: Stadt Duisburg fordert 760.000 Euro Schadensersatz

Gehaltsaffäre: Stadt Duisburg fordert 760.000 Euro Schadensersatz

  • Werkstatt-Chefin soll zuletzt 377.000 Euro verdient haben
  • Gehaltserhöhungen am Aufsichtsrat vorbei beschlossen
  • Stadt fordert jetzt Schadensersatzforderungen

Der Gehaltsskandal bei der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderung geht in die nächste Runde. Die Stadt fordert von der ehemaligen Geschäftsführerin und dem ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden insgesamt 760.000 Euro Schadensersatz. Das hat der Rat der Stadt gestern in nicht öffentlicher Sitzung beschlossen.

Sollte der Schadensersatz nicht gezahlt werden, könnte die Angelegenheit vor Gericht gehen. Der einstige Aufsichtsratsvorsitzende, Duisburgs ehemaliger Stadtdirektor Reinhold Spaniel, soll das Gehalt der damaligen Geschäftsführerin Roselyne Rogg mehrfach erhöht haben, ohne den Aufsichtsrat zu informieren. Zuletzt soll es bei 377.000 Euro im Jahr gelegen haben. Auch die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Stand: 27.11.2018, 14:36

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