Gegendemonstranten bei Pegida-Demo in der Mehrheit

Vorbereitungen auf Pegida-Demo 02:00 Min. Verfügbar bis 15.11.2020

Gegendemonstranten bei Pegida-Demo in der Mehrheit

  • Rechten-Demo mit 270 Teilnehmern in Duisburg
  • Mehr als 1.000 Gegendemonstranten
  • Polizei hielt die Gruppen auseinander
Gegendemonstranten in Duisburg

Zwei rechte Gruppen haben am Sonntag (17.11.2019) in einer gemeinsamen Versammlung in der Duisburger Innenstadt demonstriert. In der Spitze stellten sich ihnen 1.100 Gegendemonstranten aus linken Gruppen entgegen, wie die Polizei am Abend bestätigte.

Die Einsatzkräfte, die mit einem Großaufgebot, Pferden und Wasserwerfern vor Ort waren, hielten die Gruppen auseinander. Es blieb weitestgehend friedlich.

Die rechtsgerichteten Organisationen "Pegida NRW" und "NRW stellt sich quer" hatten sich gegen 13 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs versammelt. Es waren laut Polizei 270 Demonstranten.

Gegendemo von Links

Ihnen stellten sich mehrere linke Gruppen entgegen. "Wir wollen in Sichtweite demonstrieren und mit zivilem Ungehorsam den Neonazis den Tag vermiesen", hatte Henning von Stoltzenberg von der Organisation "Duisburg stellt sich quer" zuvor angekündigt.

Polizei hielt Gruppen auseinander

Gegendemonstranten bilden eine Sitzblockade

Die Lage war angespannt: Immer wieder versuchten linke Gegendemonstranten durch Seitenstraßen zu der Pegida-Demonstration vorzudringen. Auch eine Sitzblockade auf der Demostrecke der Rechten bildete sich.

Die Demonstrationen führten zu Einschränkungen für Autofahrer. Die Autobahnabfahrt A59 Duisburg-Zentrum in Richtung Innenstadt war zeitweise gesperrt.

Stand: 17.11.2019, 15:34