Corona: Duisburger Hilfsorganisation hilft in Armenien

Gruppenfoto der Helfer vor einem Transportflugzeug der Luftwaffe

Corona: Duisburger Hilfsorganisation hilft in Armenien

Von Dominik Peters

  • Armenien schwer von Corona betroffen
  • Hilfsorganisation schickt Helfer und Material
  • Transport mit Flugzeug der Luftwaffe

Die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany leistet Corona-Hilfe in Armenien. Ein 13-köpfiges Helferteam hat sich am Montag (13.07.2020) per Bundeswehr-Flugzeug auf den Weg in das südkaukasische Land gemacht.

"Armenien ist besonders von den Folgen der Pandemie betroffen und hatte um internationale Hilfe gebeten", heißt es in einer Pressemitteilung der Hilfsorganisation.

Beatmungsgeräte und Personal an Bord

Unter den ehrenamtlichen Helfern sind demnach Ärzte, Beatmungsspezialisten, Intensivpfleger und Experten zur Herstellung von Desinfektionsmittel. Im Gepäck habe das Team unter anderem 2.000 Sets Schutzausrüstung, Beatmungs- und Sauerstoffgeräte, ein Röntgengerät und Medikamente.

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Die deutschen Spezialisten sollen vor Ort armenische Mediziner bei der Behandlung von Covid19-Patienten beraten und im Umgang mit Schutzausrüstung schulen.

„Ziel soll es sein, die Patienten nach Möglichkeit nicht beatmungspflichtig werden zu lassen und damit wertvolle Ressourcen des stark belasteten armenischen Gesundheitssystems zu schonen“, so I.S.A.R.-Präsidentin Daniela Lesmeister. Der Einsatz soll voraussichtlich zwei Wochen dauern.

Luftwaffe übernimmt den Transport

Den Transport per Flugzeug hat die Flugbereitschaft der Bundeswehr übernommen. Die Maschine ist nach Angaben eines Sprechers der Luftwaffe am Montag um 10:20 vom Flughafen Köln-Wahn gestartet.

Am Nachmittag sollen die Helfer in Armenien eintreffen. Unterstützt wird der Einsatz unter anderem auch von der Weltgesundheitsorganisation und dem Robert-Koch-Institut.

Stand: 13.07.2020, 14:40