Corona-Virus: Duisburger Schule verschiebt Wuhan-Besuch

Zwei chinesische Polizisten und mehrere Passanten mit Mundschutz

Corona-Virus: Duisburger Schule verschiebt Wuhan-Besuch

  • Schule verschiebt Besuch nach Wuhan
  • Grund ist die neue Lungenkrankheit
  • Man will Entwicklungen abwarten

Eine Duisburger Schule verschiebt wegen des Virus-Ausbruchs ihren Besuch in die chinesische Partnerstadt Wuhan. Das teilte am Donnerstagnachmittag (23.01.2020) Duisburgs Stadtsprecherin Susanne Stölting mit.

Besuch der Partnerschulen geplant

Ende Oktober sollten Schülerinnen und Schüler des Max-Plack-Gymnasiums nach Wuhan reisen, um die dortige Partnerschule zu besuchen. "Jetzt warten wir die Entwicklungen ab", sagte die Schulleiterin Gabriele Rüken. Seit 1982 unterhält Duisburg eine Partnerschaft mit der chinesischen Stadt.

Ebenfalls gab es Planungen von Besuchen aus Wuhan nach Duisburg. "Dies wurde jetzt erstmal verschoben bis klar ist, wie es sich weiterentwickelt", sagte Stölting.

Duisburgs enge Kontakte nach Wuhan

Duisburg und Wuhan pflegen nicht nur unter den Schulen eine enge Beziehung. Im Oktober wollen der Oberbürgermeister Sören Link und Wirtschaftsvertreter nach Wuhan reisen. Der Duisburger China-Beauftragte Johannes Pflug will die Entwicklungen weiter beobachten.

Außerdem befinden sich vier Stipendiaten des Konfuzius-Instituts Duisburg in Wuhan. Das Institut steht mit den betroffenen Studenten in Kontakt.

Virus kann Lungenkrankheit auslösen

Das neuartige Corona-Virus kann eine Lungenerkrankung auslösen, die zum Tode führen kann. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich die Krankheit aus der Stadt Wuhan verbreitet hat. Mehrere Städte in China stehen unter Quarantäne.

Stand: 24.01.2020, 07:45

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