Duisburg verschärft Corona-Regeln

Hinweise zu Corona-Regeln am Eingang einer Schule in Duisburg.

Duisburg verschärft Corona-Regeln

Die Stadt Duisburg verschärft ihre Corona-Regeln. Schulen bleiben im Distanzunterricht, Terminshopping wird untersagt. Gleichzeitig verzichtet die Stadt vorerst auf eine Ausgangssperre.

Schulen bleiben dicht

Die Schulen in Duisburg bleiben weiterhin im Distanzunterricht, für Kitas gilt weiterhin der eingeschränkte Pandemiebetrieb. Das heißt, Eltern sollen ihre Kinder wenn möglich zu Hause betreuen.

"Wir streben den Notbetrieb der Kitas an", heißt es in der Allgemeinverfügung der Stadt. Sobald das Land dem zustimme, solle der Notbetrieb mit einer Vorlaufzeit von zwei Tagen umgesetzt werden.

Terminshopping wird untersagt

Mit Ausnahme von Geschäften den täglichen Bedarf gelten ab Montag auch beim Shopping wieder strengere Regeln. Terminshopping wird wieder untersagt. Auch Bau- und Gartenbaumärkte dürfen "nur für den Kauf von Blumen und anderen kurzfristig verderblichen Waren betreten werden", schreibt die Stadt Duisburg. Allerdings gibt es weiter die Möglichkeit, vorbestellte Ware abzuholen. Für Friseurbesuche ist ein negativer Coronatest notwendig.

Neue Regeln für Freizeit und Sport

Museen, Galerien und ähnliche Einrichtung müssen ab Montag wieder schließen. Auch der Zoo bleibt dann wieder dicht. Kinder bis 14 Jahre dürfen auf Sportanlagen unter freiem Himmel höchstens zu zehnt trainieren. Dazu sind bis zu zwei Ausbildungs- und Aufsichtspersonen erlaubt.

Inzidenzen: Große Unterschiede in Stadtteilen

Die 7-Tage-Inzidenz in Duisburg liegt derzeit bei 212, allerdings zeigen sich nach heute veröffentlichten Zahlen erhebliche Unterschiede in den Stadtteilen. Besonders hoch ist der Inzidenzwert mit 512 in Alt-Hamborn, gefolgt von Hüttenheim und Laar. Keinen neuen Fall gibt es in Bissingheim.

Die Stadt Duisburg hat die für einzelne Stadtteile am Freitag zum ersten Mal veröffentlicht. Bisher hatte sie lediglich die Zahlen für Bezirke herausgegeben.

Stand: 16.04.2021, 16:09