Duisburg: Westspiel-Casinos vorerst geschlossen

Duisburger Casino bis auf weiteres geschlossen

Duisburg: Westspiel-Casinos vorerst geschlossen

  • Duisburger Casino bis auf weiteres geschlossen
  • Landeseigene Spielbanken macht Verluste
  • Wegfall der Einnahmen in Millionenhöhe

Als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus hat das Unternehmen seit dem 14.03.2020 sein Casino in Duisburg bis auf weiteres geschlossen. Durch die Corona-Krise entgehen der landeseigenen Spielbanken-Gesellschaft Westspiel und damit auch dem Land Nordrhein-Westfalen Einnahmen in Millionenhöhe.

Betroffen sind die Casinos in Aachen, Bad Oeynhausen, Duisburg und Dortmund sowie die Spielstätten in Bremen und Bremerhaven, an denen Westspiel beteiligt ist, wie das Unternehmen mitteilte. In Dortmund sind zudem zwei Restaurants und ein Tanzlokal der Gruppe geschlossen.

Wegfall der Einnahmen in Millionenhöhe

Besucher sitzen an einem Spielautomaten im Casino.

Besucher sitzen an einem Spielautomaten im Casino.

Die rund 1.000 Mitarbeiter zählende Gruppe erzielte im Jahr 2018 einen Bruttospielertrag von 107 Millionen Euro und zahlte über die Spielbankabgabe mehr als 50 Millionen Euro an die öffentliche Hand. Das entspricht rechnerisch knapp 9 Millionen Euro beziehungsweise mehr als 4 Millionen Euro pro Monat.

Für das Geschäftsjahr 2019 wurden noch keine Zahlen veröffentlicht. Der Vorstand der NRW.Bank, die alle Westspiel-Anteile hält, sprach bei seiner Bilanzvorlage vor wenigen Tagen von einer positiven Entwicklung bei Westspiel im Jahr 2019.

Stand: 27.03.2020, 09:33