Fall "Mia": Erste Hinweise zu Stoffgegenstand

Ein etwa 15 Zentimeter langer farbiger Stoffbeutel

Fall "Mia": Erste Hinweise zu Stoffgegenstand

  • Erste Hinweise zu Stoffgegenstand eingegangen
  • DNA-Abgleich von "Mia" mit zweitem totem Säugling negativ
  • Definitiv keine Zwillingsschwestern
  • Ermittler suchen jetzt eine weitere Frau

Im Fall des toten Babys "Mia" (Name von der Polizei geändert) sind erste Hinweise zu einem kleinen Stoffgegenstand eingegangen, das teilte die Polizei am Freitag (04.01.2019) mit. Möglicherweise handele es sich hierbei um einen Waschlappen. Die Ermittler hatten am Mittwoch (04.01.2019) ein Foto von dem etwa 15 Zentimeter langen Gegenstand veröffentlicht - er wurde bei dem Mädchen in Polen gefunden.

Die Ermittler suchen weiter Zeugen, die etwas zu dem Fundstück sagen können. Interessant sei ebenfalls, wo man so etwas kaufen kann.

Weiteres totes Baby: Keine Zwillingsschwestern

Am Freitag (21.12.2018) wurde bekannt, dass ein weiteres totes Baby, das wenige Tage später in Duisburg gefunden wurde, nicht die Zwillingsschwester von "Mia" ist. Das ist das Ergebnis der Obduktion und der nachfolgenden Untersuchung beim Landeskriminalamt des am Donnerstag aus Polen eingetroffenen kleinen Mädchens.

Die Ermittler suchen jetzt eine weitere Frau, die in den vergangenen Monaten zugenommen oder sich im sozialen Verhalten verändert hat. Eine wichtige Spur, nachdem das Hinweisaufkommen sich im Wesentlichen auf die Mutter in Rumeln konzentriert hatte, bleibt damit der Altkleidercontainer in Homberg. Hier hatte ein Leichenspürhund angeschlagen. Nach Weihnachten hatten Kripobeamte rund um den Aufstellort nochmals Flyer verteilt.

Stand: 04.01.2019, 09:50

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