Erste Smartphones für die Polizei

Erste Smartphones für die Polizei

Erste Smartphones für die Polizei

  • Dienst-Smartphones für Dortmunder Polizisten
  • Pilotprojekt startet in Dortmund
  • Apps sollen Polizeiarbeit vereinfachen

Im Rahmen eines Pilotprojektes erhalten Dortmunder Polizisten am Freitag (07.06.2019) dienstliche Smartphones. Sollte der Test im Ruhrgebiet erfolgreich sein, plant das Innenministerium, 20.000 Smartphones zur Verfügung zu stellen.

Da es insgesamt rund 40.000 Polizeibeamte im Land gibt, sollen nach Gewerkschaftsangaben zunächst die operativ tätigen Polizeikräfte persönliche Smartphones bekommen, andere sollen sich Geräte teilen.

Apps helfen bei Polizeikontrollen

Polizisten mit Innenminister Herbert Reul

Bisher mussten Polizisten auf der Wache anrufen, um abzufragen, wer der Halter eines Autos ist. In Dortmund können sie die Infos künftig in einer App abrufen. Zudem können die Polizisten jetzt unterwegs Dokumente scannen und eine verschlüsselte Messenger-App nutzen.

Im April hatte die Gewerkschaft der Polizei darauf verwiesen, dass der Schutz der Beschäftigten nicht vergessen werden dürfe. Unter anderem müsse geklärt werden, was die persönliche Ausstattung mit Smartphones für die Erreichbarkeit nach Dienstschluss bedeute und welche Daten der Dienstherr zu welchem Zweck auswerten dürfe.

Stand: 07.06.2019, 08:33