Suche nach Schlange in Dortmunder Mehrfamilienhaus beendet

Zwei Hände halten eine Schlangenhaut.

Suche nach Schlange in Dortmunder Mehrfamilienhaus beendet

Nachdem am Silvestermorgen in einem Dortmunder Mietshaus eine abgestreifte Schlangenhaut gefunden wurde, konnte nun trotz akribischer Suche kein Tier gefunden werden.

Die Reptilienexperten konnten keine Spuren finden, die auf eine Schlange in dem Mietshaus schließen lassen. Die Suche ist daher mittlerweile abgeschlossen. Das teilte die Wohnungsgesellschaft Dogewo am Donnerstag (14.01.2021) mit.

Bewohner besitzen keine Schlange

In einem roten Eimer liegt eine Schlangenhaut

Im Keller des Hauses wurde diese Schlangenhaut gefunden.

Am Silvestermorgen hatte ein Bewohner im Keller eine abgestreifte Schlangenhaut, vermutlich die einer Natter, entdeckt. Das Haus wurde anschließend geräumt. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses kamen vorübergehend bei Freunden, Verwandten oder in einem Hotel unter.

Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge stehen auf einer Straße.

Polizei und Feuerwehr räumten das Wohnhaus.

Am Freitagabend (01.01.2021) konnten alle Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Der Keller des Hauses wurde zuvor versiegelt. Denn dort vermuteten die Experten die Schlange.

Zwei Fachleute stellten im Keller Fangfallen auf und verstreuten Mehl, um Spuren des Tieres zu finden. Alle Gegenstände wurden laut Dogewo durchsucht, verpackt und ausgelagert. Das Ergebnis: Auch im Keller des Hauses ist keine Schlange. Nach Angaben der Feuerwehr besitzt auch keiner der Hausbewohner ein solches Tier.

Neues Gifttiergesetz in NRW in Kraft getreten

Derweil ist zum 1. Januar 2021 in Nordrhein-Westfalen das neue Gifttiergesetz in Kraft getreten. Es verbietet den Kauf bestimmter gefährlicher Schlangen, Spinnen oder Skorpione. Halter solcher Tiere müssen künftig hohe Auflagen erfüllen. Verstöße gegen das neue Gesetz sollen teuer werden: Bis zu 50.000 Euro oder gar zwei Jahre Haft drohen, wenn man zum Beispiel ein Gifttier aussetzt.

Stand: 14.01.2021, 13:22