Demo gegen Corona-Schutzmaßnahmen in Dortmund

Demo gegen Corona-Schutzmaßnahmen in Dortmund

Rund 2.800 Teilnehmer haben sich am Sonntag laut Polizei in der Dortmunder Innenstadt zu einer Demonstration gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen versammelt.

Rund 2.800 Teilnehmer haben sich am Sonntag nach Polizeiangaben in der Dortmunder Innenstadt zu einer Demonstration gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen versammelt. Laut Polizei sei alles "sehr friedlich und ohne Zwischenfälle abgelaufen", so ein Sprecher.

Hier gibt es den Ticker zum Nachlesen:

21.04 Uhr: Die Veranstaltung ist vorbei, wir beenden hiermit auch den Live-Ticker.

20:27 Uhr: Abgesehen von den 45 Minuten zu Beginn der Veranstaltung, als Abstandsregeln nicht eingehalten wurden, ist die Polizei mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden: "Es ist hier alles sehr friedlich und ohne Zwischenfälle abgelaufen", so ein Sprecher.

19.50 Uhr: Die Kundgebung löst sich nach etwas mehr als vier Stunden langsam auf. Viele Demonstranten machen sich mit ihren Plakaten auf den Weg nach Hause. Die Veranstalter wollen ihr Programm aber wohl trotzdem bis zum geplanten Ende um 21 Uhr fortsetzen.

Demonstranten schreien, halten ein Banner mit der Aufschrift "Schluss mit Panik. Corona-Pandemie-Lüge" und eine Deutschlandflagge hoch.

Dortmund: Demo gegen Corona-Maßnahmen

19.06 Uhr: Anders als erwartet haben sich bei der Kundgebung nur wenige Neonazis unter die Demonstranten gemischt. Aus diesem Grund hat das Dortmunder Bündnis Blockado auch nicht zu einer Gegendemonstration aufgerufen. "Es gab heute keine Gegendemo, weil die Gemengelage sehr undurchsichtig war. Wir haben das Publikum hier aber genau beobachtet und es waren nur ein paar Neonazis dabei", sagte Iris Bernert-Leushacke, Pressesprecherin von Blockado.

Proteste in Dortmund. Ein Mann hält einen Banner hoch, auf dem steht "GroKo & Lügenpresse kriegen heute auf die Fresse"

Die Organisation 231 Dortmund hat zur Anticorona Demonstration / Kundgebung in die Dortmunder Innenstadt aufgerufen

18.10 Uhr: Themen der Reden auf dem Hansaplatz sind neben der Maskenpflicht an Schulen und Reiseverboten auch die Medien. Eine Dortmunder Anwältin wirft ihnen in ihrer Rede Hate-Speech vor, weil sie u.a von Corona-Leugnern reden und die Demonstranten damit „diffamieren“. Sie wirft den Medien u.a vor sich nicht kritisch mit den Zahlen des RKI auseinander zu setzen

16:40 Uhr: Jetzt sind es nach Zählungen der Polizei 2.800 Teilnehmer. Der Leiter der Kundgebung, Stefan Brackmann, spricht von 3000 Teilnehmern. Einen Mund-Nasenschutz müssen die Demonstranten nicht tragen, denn laut Hygiene-Konzept muss 1,5 Meter Abstand eingehalten werden. Rund 4.000 Menschen dürfen unter diesen Bedingungen auf den Platz. Mehr wird die Polizei nicht erlauben. Unsere Reporter meinen, es sei schon jetzt ziemlich eng.

16:20 Uhr: Laut Polizei sind es jetzt 2.600 Teilnehmer. Es waren wohl erst noch einige Demonstranten am Phoenixsee, wo die Veranstaltung ursprünglich stattfinden sollte. Die Veranstaltung soll bis 21 Uhr gehen. Eventuell wird noch um eine weitere Dreiviertelstunde verlängert, weil die Demonstration durch die Kontrollen später angefangen hat. Die Teilnehmer sind zum größten Teil Gegner der Corona-Maßnahmen. Nach Angaben der Polizei sind noch keine stadtbekannten Neonazis gesichtet worden.

Eine Frau hält ein Schild vor ihr Gesicht, mit der Aufschrift "Keine Masken für Kinder!"

Dortmund: Demo gegen Corona-Maßnahmen

16:10 Uhr: Viele Demonstranten verurteilen hauptsächlich die Maskenpflicht in Schulen. Zu dem Thema sieht man viele Plakate. Im Moment halten sich die meisten an die Abstandsregeln.

15:50 Uhr: Die Demo hat jetzt begonnen.

Demonstranten halten ein Banner mit der Aufschrift "Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!" hoch

15:30 Uhr: Auf dem Hansaplatz haben sich laut Polizeipressesprecherin Dana Seketa knapp 1.500 Demonstranten versammelt. Die Anreise sei bisher friedlich verlaufen. Veranstaltung hat noch nicht begonnen. Laut Polizeisprecherin Dana Seketa stehen immer noch Demonstranten zu dicht zusammen. Daher wird noch kontrolliert. Bevor der Veranstalter nicht dafür sorgt, dass ausreichend Abstand gehalten wird, soll es nicht losgehen

15.08 Uhr: Noch hat die Demonstration nicht begonnen. Die Polizei kontrolliert, ob die Hygieneregeln eingehalten werden.

Eine Frau trägt eine zerschnittene Mund-Nasen-Schutzmaske, mit dem Loch im Mundbereich. Auf der Maske steht "#ANTI-WHO"

Dortmund: Demo gegen Corona-Maßnahmen

14.50 Uhr: Kurz vor dem Beginn der Demonstration. Das Thema Maskenpflicht steht im Mittelpunkt.

Angemeldet hatte die Demo die Organisation "Querdenken-231". Als Redner sollen Anwalt Markus Haintz, der zu den bekannteren Gegnern der Corona-Maßnahmen gezählt wird, und der Buchautor Thorsten Schulte ihr Kommen angekündigt haben.

Berliner Demo als Vorbild

Bereits vergangene Woche protestierten in Berlin Tausende gegen die staatlichen Auflagen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Neben Corona-Leugnern und Impfkritikern befanden sich auch viele Teilnehmer mit eindeutig rechtsgerichteten Fahnen oder T-Shirts in der Menge. Weil viele Demonstranten weder Abstandsregeln einhielten noch Masken trugen, löste die Polizei die Kundgebung auf.

Stand: 09.08.2020, 21:27